Seit 1977 wird der VW Passat im Werk Emden gebaut. Ab 2022 ist Schluss damit, dann werden dort, in Zwickau sowie in Hannover rein elektrische Fahrzeuge von den Bändern laufen. Die Passat-Modellfamilie, zu der Limousine, Kombi und die höher positionierte Fließheck-Limousine Arteon gehören, wird in das Skoda-Werk im tschechischen Kvasiny verlagert, wo sie gemeinsam mit den Skoda-Modellen Superb und Kodiaq gebaut werden soll. Momentan entstehen dort noch die Kompakt-SUVs Skoda Karoq und Seat Ateca, deren Produktion aber in ein neues Mehrmarkenwerk in Osteuropa verlagert werden soll. Dafür sucht der Konzern momentan nach einem geeigneten Standort.
"Wir machen unsere Werke fit für die Zukunft. Dafür werden wir unter anderem markenübergreifende Produktfamilien bündeln, um maximale Synergien und Kostenvorteile zu nutzen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume, der im Konzernvorstand für den Bereich Produktion verantwortlich ist.