Schweinfurt. Die SKF Gruppe, einer der führenden Anbieter von Wälzlagerprodukten, hat im Geschäftsjahr 2009 gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang von 14,8 Prozent auf 56,2 Milliarden Schwedenkronen hinnehmen müssen. Das operative Ergebnis des schwedischen Wettbewerbers der deutschen Schaeffler Gruppe fiel im gleichen Zeitraum von 7,7 auf 3,2 Milliarden Schwedenkronen. Der Nettogewinn sackte von 4,7 auf 1,7 Milliarden Schwedenkronen ab.
Größere Einbußen hatten die deutschen SKF Gesellschaften zu verkraften. 2009 erzielten diese insgesamt 8,4 Milliarden Schwedenkronen (703 Millionen Euro) Umsatz. Das entspricht einem Minus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Manfred Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung von SKF in Deutschland führt den Umsatzrückgang vor allem auf den Nachfrageeinbruch in der Automobilindustrie und im Werkzeugmaschinenbau zurück. 2009 entfiel auf die deutsche SKF 47 Prozent des Umsatzes auf die Automotive Division, während die gesamte Gruppe rund ein Drittel ihres Umsatzes mit der Automobilindustrie erwirtschaftet.