Pullach. Sixt ist bekannt für seine bissigen Werbesprüche mit Bezug zu aktuellen Themen. Das mussten unter anderem schon Bundeskanzlerin Angela Merkel, die frühere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und GDL-Chef Claus Weselsky erfahren. Neuestes Opfer des Autovermieters ist der AfD-Politiker Alexander Gauland, der vor Kurzem mit seiner Äußerung über den Fußballer Jérôme Boateng Schlagzeilen gemacht hatte.
"Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben", hatte Gauland in einem Gespräch mit Redakteuren der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt und damit eine Welle der Empörung ausgelöst. Fußballfans hielten im Stadion ein Plakat mit der Aufschrift "Jérôme, zieh neben uns ein" hoch. Sixt springt nun auch auf den Zug auf: "Für alle, die einen Gauland in der Nachbarschaft haben" habe Sixt günstige Umzugs-Lkw im Programm, wirbt das Unternehmen.