Auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn hat Mary Barra, die Chefin von General Motors, sich zur Zukunft des Unternehmens geäußert. Man arbeite daran, die Vision einer Welt ohne Unfälle, Emissionen und Staus Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu müsse man sich jedoch "schnell und entschieden genug bewegen", schließlich habe man "keine unendlichen Ressourcen". Zu den angekündigten Werksschließungen schrieb sie: Wir müssen kluge, strategische und manchmal schwierige Entscheidungen darüber treffen, wo wir investieren."
Barra hat die Insolvenz von GM 2009 miterlebt. Sie hat daraus gelernt, dass der langfristige Erfolg nicht garantiert ist und sich jedes Unternehmen sein Existenzrecht verdienen muss. Als ein Mensch, der selbst Erfahrung in Fabriken gesammelt hat, weiß sie, wie es dort zugeht und welche Folgen eine Werksschließung für Mitarbeiter, deren Familien und die Region hat.