Aachen. Ein US-Gericht hat dem französischen Glashersteller Saint-Gobain eine Entschädigungssumme in Höhe von 10,9 Millionen Dollar zugesprochen, nachdem der chinesische Wettbewerber Xinyi Automobile Glass zwei Patente von Saint Gobain für Windschutzscheibentechnologien verletzt hatte. Diese Patente, die sowohl ein Frontscheiben-Rahmungsprofil als auch eine vereinfachte Installationsmethode umfassen, beziehen sich auf 14 Frontscheibenmodelle, die vorwiegend in Fahrzeugen von Volvo, Audi und Volkswagen eingebaut werden.
Laut Saint-Gobain konnte die Anklage beweisen, dass Xinyi durch das Importieren von Automobilverglasungen wie beispielsweise Windschutzscheiben und deren Verkauf an Fahrzeughändler oder Reparaturbetriebe die US-Patente von Saint-Gobain verletzte, die im März 1992 und Oktober 2001 ausgestellt wurden.