Aachen. Unter dem Arbeitstitel "StreetScooter“ hat die RWTH Aachen University eine kostengünstige Elektrofahrzeugfamilie für den urbanen Verkehr vorgesellt. Mit Hilfe dieses modularen Baukastensystems soll ein serientaugliches Fahrzeug bei minimalen Herstellkosten entwickelt werden, um so die Vorteile des Elektrofahrzeugs einer breiten Masse zugänglich zu machen. Durch eine Forschungs- und Entwicklungsallianz mit der Industrie sollen erste Prototypen im Jahr 2011 für Fahrzeuggesamttests zur Verfügung stehen. Eine Kleinserie soll ein Jahr später produziert werden.
Geplant ist bei einer Großserienproduktion ein Verkaufspreis von 5000 Euro ohne Batterie. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf nach Angaben der Aachener großer Veränderungen in der Fahrzeugentwicklung, der Produktion sowie im Vertriebskonzept. Nach der bereits abgeschlossenen Konzeptphase startet der "StreetScooter“ nun mit der zweijährigen Entwicklungsphase der Elektrofahrzeugfamilie, bestehend aus einem zweisitzigen "Compact“, einem viersitzigen "Friends“ und Kleintransportern "Pickup“ mit offener Ladefläche und "Work“ mit geschlossener Ladefläche sowie einer "Cabrio“- und einer "Coupé“- Variante.