München. Der weltweite Bedarf an Halbleitern für die Automobilelektronik wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Nach Angaben des ZVEI, Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie, lag der Wert 2014 bei fast 35 Milliarden Dollar. In den kommenden fünf Jahren soll er jährlich um etwa 4,5 Prozent zulegen.
"Innovationen im Automobilbau kommen heute in der Regel nicht mehr aus der Fahrzeugtechnik, sondern sind zu 80 Prozent von Mikroelektronik und Software getrieben", erklärt Michael Ziesemer, Präsident des ZVEI. Ein wichtiger und zunehmender Treiber dieser Entwicklung sind die Themen Digitalisierung und Vernetzung. Branchenexperten rechnen damit dass im kommenden Jahr 80 Prozent der Neuwagen mit Datenknoten außerhalb des Fahrzeugs vernetzt sein werden.