San Francisco. Volkswagen muss weiter zittern: Richter Charles Breyer will erst bei der nächsten Anhörung am 26. Juli verkünden, ob er der vorgeschlagenen Einigung zwischen dem Konzern und den Klägern zustimmt. Am Dienstag hatten die beiden Parteien einen in den vergangenen Wochen erarbeiteten Kompromissvorschlag eingereicht.
Dieser sieht vor, dass der VW-Konzern bis zu 14,7 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 13,3 Milliarden Euro, an Entschädigungen, Rückkauf- und Reparaturkosten, Strafen sowie Umweltinvestitionen zahlt. Wenn die Dieselfahrzeuge mit Manipulationssoftware nicht so umgerüstet werden können, dass die Kläger zufrieden sind, könnte der volle Betrag fällig werden. Dazu müsste VW sowohl die Kunden als auch die Behörden zufriedenstellen, also die strengen Grenzwerte einhalten, ohne dass sich Verbrauch oder Motorleistung ändern.