PSA arbeitet an der Rückkehr auf den US-Markt. Man sei dabei, die neusten Fahrzeuge an US-Vorschriften anzupassen, sagte PSA-Chef Carlos Tavares der Automotive News. Bei den ersten Schritten nutze man die Erfahrungen von Opel-Mitarbeitern in Amerika. Opel ist seit dem vergangenen Jahr eine Tochterfirma von PSA, vorher gehörte die Marke jahrzehntelang zum amerikanischen Konzern General Motors. "Unsere Ingenieurteams, zu denen auch Mitarbeiter aus Rüsselsheim gehören, machen die nächste Generation unserer Produkte US-kompatibel", sagte Tavares. Die seit einigen Monaten laufende Arbeit sei durch die Rüsselsheimer Ingenieure, die viele Jahre für GM gearbeitet hätten, beschleunigt worden.
PSA will Erfahrung von Opelanern nutzen
Ab 2026 werde PSA Autos in Nordamerika verkaufen, sagte der Vorstandschef. Momentan betreibe man Marktforschung, um zu entscheiden, mit welcher Marke man starten werde. Wie schon in Russland und Lateinamerika will PSA mit geringen Stückzahlen starten, um schnell profitabel zu sein.
PSA Nordamerika hat Ben Winter, der zuvor für Ford und Fiat Chrysler gearbeitet hat, als Technikvorstand verpflichtet. Über den Standort der Zentrale in Nordamerika hat PSA allerdings noch nicht entschieden. Peugeot hatte sich 1991 aus dem US-Markt zurückgezogen.
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