BMW und Great Wall haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das eine Plattform für elektrisch angetriebene Kleinwagen entwickeln soll. Doch einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge kommt die Zusammenarbeit nicht voran. Sogar ein komplettes Scheitern sei möglich. Die Gespräche seien festgefahren, Reisen von BMW-Ingenieuren seien abgesagt worden.
Für die Probleme gibt es der SZ zufolge mehrere Gründe, von den sinkenden Geschäftszahlen bei BMW über kulturelle Differenzen bis hin zu unterschiedlichen Vorstellungen von den gemeinsam gebauten Autos. Während für BMW die Qualität im Vordergrund steht, will Great Wall vor allem günstig produzieren, heißt es. BMW hat dementiert, dass es Probleme gibt.
Lesen Sie auch:
ANALYSE zu BMW unter Harald Krüger: Zu wenig Zeit für große Sprünge
Der zweite Versuch: Chinas Autobauer wollen es wissen
Gemeinschaftsunternehmen BMW und Great Wall: Joint Venture nimmt weitere Hürde
Aus dem Datencenter: