Bad Neustadt a.d. Saale. Der Zulieferer Preh hat das Krisenjahr 2009 mit einem Umsatzminus von rund 13 Prozent abgeschlossen. In absoluten Zahlen sanken die Umsatzerlöse des Anbieters von Fahrerbedien- und Sensorsystemen 2009 zwar auf 248,8 Millionen Euro gegenüber 304,7 Millionen Euro im Jahr 2008. In den Zahlen von 2008 waren jedoch noch Umsätze der im Juli 2008 veräußerten PrehTronics enthalten.
Besonders erfolgreich war Preh 2009 im NAFTA-Raum. Dort legte das Unternehmen beim Umsatz gegen den Branchentrend um 25 Prozent zu. Hier kommt vor allem zum Tragen, dass das Unternehmen 2008 den Durchbruch beim Kunden Ford geschafft und sein Geschäft 2009 massiv ausgebaut hat. Preh profitiert unter anderem von seiner Zulieferung für die volumenstarken Ford Pick-up Trucks F-150, F-250 und F-350 sowie für die Ford-Neuanläufe Mustang, Taurus und Lincoln MKZ/MKT. Hinzu kommt, dass der Zulieferer trotz des Insolvenzverfahrens von General Motors sein Neugeschäft mit dem größten US-Hersteller ausbauen konnte. Zu den Wachstumsträgern beim Kunden GM gehörten 2009 vor allem die Modelle Chevrolet Equinox und GMC Terrain. Auch 2010 zeigt der Trend für Preh in den USA nach oben.