Porsche ist gut ins Jahr gestartet. Ein operatives Ergebnis von 1,2 Millionen Euro bedeutet ein Plus von mehr als 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 28 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro, die Umsatzrendite von 9,5 auf 16,2 Prozent. Finanzchef Lutz Meschke zeigte sich zufrieden, vor allem vor dem Hinblick hoher Investitionen in Zukunftstechnologien.
Der Absatz stieg im ersten Quartal um 36 Prozent auf fast 72.000 Autos. Die meisten Kunden entschieden sich für das Kompakt-SUV Macan, von ihm wurde 22.458 Exemplare verkauft. Ebenfalls beliebt war die Elektro-Limousine Taycan, Porsches erstes Elektroauto und Konkurrent des Tesla Model S. Für ihr entschieden sich 9.072 Kunden und damit fast so viele wie für den Sportwagen 911, der 9133 Käufer begeisterte. In diesem Jahr will Porsche-Chef Oliver Blume vor allem den Absatz des Taycan deutlich steigern. Schon im ersten Quartal sei er fast halb so oft verkauft worden wie im gesamten Vorjahr. "Etwa 50 Prozent der Käufer sind Neukunden. Der Taycan vergrößert also unsere Fangemeinde", sagte Blume. Finanzvorstand Meschke freut sich über die hohe Liquidität. Er will aber trotzdem weiter nach Erlös- und Einsparpotenzialen bleiben.
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