Stuttgart. Die Bundesregierung will, dass bis zum Jahr 2020 eine Millionen Elektroautos in Deutschland unterwegs sind. Deshalb fördert sie die Entwicklung dieser Fahrzeuge mit Millionenbeträgen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, hat das meiste Geld in diesem Jahr die Porsche Engineering Group bekommen, eine Tochter des Stuttgarter Sportwagenbauers. Bis Anfang August hat Porsche 7,6 Millionen Euro an Subventionen für Schlüsseltechnologien erhalten. Das hat das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage eines SPD-Abgeordneten hin angegeben.
Damit hat Porsche unter anderem die Entwicklung des Porsche Boxster E finanziert. Drei Fahrzeuge nehmen derzeit an einem Praxistest im Rahmen des Programms "Modellregion Elektromobilität Stuttgart“ teil. Das Modell wird von zwei Elektromotoren angetrieben.Laut Finanzministerium bekommen auch Daimler, BMW und Volkswagen "hohe Millionenbeträge“ ("FAZ“) vom Staat. Dennoch hat das Ministerium bisher erst 54 Millionen Euro ausgeschüttet – vorgesehen waren 164 Millionen Euro für das ganze Jahr. Die Behörde ist zudem skeptisch, ob das Ziel von einer Millionen E-Autos bis 2020 noch erreichbar ist: "Richtig ist: Bisher gibt es noch recht wenige Elektrofahrzeuge in Deutschland“, heißt es in dem Schreiben an den Abgeordneten. "Zusätzliche Fördermittel sind gegenwärtig nicht geplant.“Porsche profitiert von Elektro-Subventionen
Der Sportwagenbauer Porsche profitiert einem Medienbericht zufolge am meisten von der staatlichen Elektroauto-Förderung. Doch auch andere deutsche Hersteller streichen Millionen Euro ein.
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