Der Verkauf eines Teils des Opel-Entwicklungszentrums an den Entwicklungsdienstleister Segula und der Wechsel zahlreicher Mitarbeiter dorthin sorgt schon länger für Streit in Rüsselsheim. Jetzt hat der Autobauer 27 Personen entlassen, die gegen ihre geplante Versetzung persönlich Widerspruch eingelegt haben.
Eigentlich gilt für Opel-Mitarbeiter zwar ein Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2023, dieser Schutz gilt aber nicht für Beschäftigte, die sich einem Wechsel zu Segula verweigern. Die Konsequenzen eines Widerspruchs habe man den Mitarbeitern "mehrfach detailliert erläutert", heißt es bei Opel. Der Betriebsrat ist dennoch empört und schlägt vor, die Mitarbeiter an Segula zu verleihen, statt sie zum Wechsel zu zwingen. Diesen Vorschlag lehnt die Geschäftsführung allerdings ab.
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