Düsseldorf. „Die weltweite Nachfrage nach Niedrigstpreis-Autos zu einem Preis zwischen 2500 bis 5000 Dollar wird in den kommenden Jahren rasant ansteigen“, heißt es in einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 24 Prozent könnten bis zum Jahr 2020 weltweit bis zu 16 Millionen so genannter Ultra-Low-Cost-Cars (ULCC) verkauft werden, prognostizieren die Automobilspezialisten.
Mit der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern steigt auch die Kaufkraft der Bevölkerung. Immer mehr Menschen werden es sich in den nächsten Jahren leisten können, ihrem Bedürfnis nach Mobilität mit einem motorisierten Fahrzeug zu entsprechen. „Unseren Berechnungen zu Folge, könnten weltweit bis 2020 rund 16 Millionen Autos pro Jahr in diesem absoluten Niedrigstpreis-Segment verkauft werden – bei einer jährlichen Wachstumsrate von 24 Prozent“, erwartet der Autor der Studie, Stephan Mayer: „Die wichtigsten Märkte für Niedrigstpreis-Autos werden voraussichtlich Indien und die südostasiatischen Staaten sein. Da sich die Einkommensverhältnisse in China und Russland sehr rasant entwickeln, entsteht hier bereits eine rasch wachsende Nachfrage nach Kleinwagen und Mittelklassefahrzeugen. Entsprechend ist in diesen Ländern ein vergleichsweise geringeres Potenzial für Ultra-Low-Cost-Cars vorhanden.“