Leipzig. Die Zeichnungsfrist für die Unternehmensanleihe des sächsischen Automobilzulieferers für Getriebekomponenten Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig (NZWL) im Volumen von 25 Millionen Euro wurde bereits am ersten Tag Uhr aufgrund mehrfacher Überzeichnung vorzeitig geschlossen. Bei den über die Zeichnungsfunktionalität der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA-Handelssystem eingegangenen Kaufangeboten wurde ein Losverfahren angewendet. Jeder ausgelosten Order wurden maximal 6000 Euro zugeteilt.
Michael Bormann von der auf Mittelstandsanleihen und Finanzierungen für den chinesischen Markt spezialisierten Berliner Sozietät bdp Bormann, Demant & Partner, der die Anleihe der NZWL auf den Weg gebracht hat, resümiert: „Bei dieser Emission hat sich gezeigt, dass eine gründliche und fachlich fundierte Vorbereitung und Durchführung eine solche Transaktion zum Erfolg führt. Dazu haben vor allem die Roadshows des Unternehmens geführt, wo die Vorstellung der geplanten Emission bei potentiellen Investoren erfolgt ist.“ Wer glaube, „das Geld über die Börse einsammeln zu können, wird hier nicht erfolgreich sein. Hier ist die NZWL einen Weg gegangen, der einen höheren Mehrwert fürs Unternehmen bietet.“ Zeichner der Anleihe sind neben Mittelstandsfonds, Vermögensverwalter und über die Börse auch Kleinanleger.