Augsburg. Laut einem Bericht des "Handelsblattes" sieht man in der Bundesregierung Anzeichen dafür, dass der chinesische Haushaltsgerätehersteller Midea nicht mehr als 49 Prozent an dem Roboterhersteller Kuka erwerben will. Daneben soll es weiter einen deutschen Ankeraktionär geben. Da eine Obergrenze rechtlich aber nicht möglich sei, werde Midea voraussichtlich allen Aktionären ein Angebot unterbreiten.
Midea ist derzeit mit 13,5 Prozent an den Augsburgern beteiligt. Die Ankündigung der Chinesen hatte in Regierungskreisen für Skepsis über einen möglicherweise zu großen Einfluss Chinas gesorgt. Midea-Vizechef Andy Gu hatte gegenüber dem "Handelsblatt" hingegen versichert, dass Kuka seine Unabhängigkeit behalten soll.