Der Premiumhersteller Mercedes-Benz hat im März mehr als 237.000 Autos verkauft – mehr als je zuvor in einem Monat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Absatz um 3,9 Prozent. Auch im ersten Quartal gab es mit 594.304 Neuzulassungen einen Bestwert, der sogar um sechs Prozent höher lag als der Vorjahreswert.
Die Kleinstwagenmarke Smart schwächelt hingegen: Ihre Verkaufszahlen sanken im ersten Quartal um zehn und im März sogar um 13,8 Prozent. Das dürfte daran liegen, dass die aktuelle Generation der beiden Modelle Fortwo und Forfour bereits seit vier Jahren auf dem Markt ist und die Kunden auf ein Facelift warten. In Deutschland konnte die Marke hingegen zulegen,vor allem aufgrund der Nachfrage nach dem Elektro-Smart.
Mercedes war vor allem in China wieder erfolgreich. Um mehr als 17 Prozent stiegt der dortige Absatz in den vergangenen drei Monaten, während es in Europa nur um 2,1 Prozent nach oben ging. In USA sanken die Verkaufszahlen sogar leicht, wenn auch nur um 0,8 Prozent. Im März beschleunigte sich der Trend aber, das Minus betrug 2,4 Prozent. Mercedes hat in der Nähe von Atlanta gerade seine neue US-Zentrale eröffnet, in die das Unternehmen rund 100 Millionen Dollar investiert hat.
Wie bei anderen Hersteller gewinnen auch bei Mercedes die SUVs an Bedeutung, ihr Absatz stieg um fast 14 Prozent, ihr Anteil am Gesamtabsatz von Mercedes stieg auf fast 36 Prozent. Beliebt war vor allem der kompakte GLC. Stark gewachsen ist auch die Nachfrage nach der S-Klasse.
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