Berlin. Das Gemeinschaftsunternehmen Hubject hat das erste kommerzielle Lösungsportfolio zur Vernetzung öffentlicher Ladeinfrastruktur in Europa präsentiert. Hinter Hubject stehen BMW, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens, die eine branchenübergreifende Geschäfts- und Datenplattform zur Vernetzung von Infrastruktur-, Serviceanbietern und Mobilitätsdienstleistern entwickelt haben. Mit der nun vorgestellten Business- und Datenplattform ermöglicht das Unternehmen den Anbietern von Elektromobilitätsdienstleistungen, ihr Angebot um eRoaming zu erweitern. Fahrer von Elektrofahrzeugen erhalten dadurch zukünftig mit nur einem Anbietervertrag Zugang zu jedem öffentlichen Ladepunkt des entstehenden europäischen Netzwerks.
Damit Elektromobilität selbstverständlich werden kann, benötigen die Nutzer der Fahrzeuge unkomplizierten Zugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur. Außerhalb von Forschungsprojekten ermöglicht Hubject als erster kommerzieller Anbieter den Marktakteuren auf einfache Weise miteinander zu kommunizieren und eRoaming europaweit zu verbreiten. Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer von Hubject, sieht dabei vor allem den Mehrwert für den Endkunden: "Wir fördern die Kundenakzeptanz von Elektromobilität, indem wir Barrieren abbauen. Zukünftig können Elektromobilisten mit nur einem Anbietervertrag die Ladeinfrastruktur aller Hubject-Partner in ganz Europa nutzen. Unsere Technologie hilft dabei, dass das Laden von Elektroautos so unkompliziert wird, wie das Abheben von Bargeld an Bankautomaten.“Lösung zur vernetzten Ladeinfrastruktur
Das branchenübergreifende Joint Venture Hubject hat das erste kommerzielle Lösungsportfolio zur Vernetzung öffentlicher Ladeinfrastruktur in Europa vorgestellt.
Erkennungsmerkmal an jeder Ladesäule
Mit Leistungen, die speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Akteure des jungen Marktes angepasst sind, liefert Hubject Lösungen für Elektromobilitätsprovider (beispielsweise Car-Sharer oder Autostromanbieter), Betreiber von Ladeinfrastruktur und Anbieter von Geo-Daten.
Als Erkennungsmerkmal für unkompliziertes Laden dient dem Endkunden dabei ein Kompatibilitätszeichen an jeder Ladesäule des Netzwerks. Dieses Zeichen enthält einen standardisierten QR-Code, der mittels der Scanfunktion einer Smartphone-App zukünftig jeden Ladevorgang starten und beenden lässt. Andere Zugangsmerkmale wie RFID-Karten, intelligente Ladekabel oder Plug & Charge via PLC-Kommunikation können je nach Angebot der Ladestationsbetreiber zusätzlich verwendet werden.
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