Adelheidsdorf. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten des Zulieferers Stankiewicz sind bis einschließlich Februar gesichert, hat heute der vorläufige Insolvenzverwalter Christopher Seagon auf einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung an den deutschen Standorten des Unternehmens mitgeteilt. Das Insolvenzgeld wird vorfinanziert.
Ziel in den kommenden Wochen sei es nun, den Geschäftsbetrieb weiter zu stabilisieren und einen geordneten Investorenprozess vorzubereiten. „Die bisherigen Gespräche mit den Beteiligten, darunter Kunden, Lieferanten und Banken verliefen sehr konstruktiv und zielführend“, sagt Seagon. Er habe bereits erste Kontakte zu potenziellen Investoren aufgenommen, die Interesse an einer Übernahme des Spezialisten für Schallisolations-Systeme signalisiert haben. Der vorläufige Insolvenzverwalter sieht Chancen, die Unternehmensgruppe, das zur Gimotive-Gruppe gehört, an einen Investor verkaufen zu können und dabei möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Erste Ergebnisse erwartet er im Laufe des Frühjahrs. Voraussetzung dafür sei allerdings ein entsprechendes Sanierungs- und Restrukturierungskonzept. „Dieses Konzept wird derzeit von uns vorbereitet“, Seagon weiter. Die Kunden sollen nach Ende der Betriebsferien wieder am Montag, den 12. Januar mit Produkten beliefert werden.