Berlin. Arndt G. Kirchhoff, Vorstandsvorsitzender von Kirchhoff Automotive sieht noch einiges an Verbesserungspotenzial in der Zusammenarbeit zwischen Fahrzeugherstellern und Zulieferern. Er warnt davor, dass sich die Autohersteller "den billigen Jakob suchen“. "Der Einkäufer beim Fahrzeughersteller muss auch eine Deadline kennen“, so seine Forderung. VW-Produktionsvorstand Michael Macht wehrt sich gegen den Vorwurf aus dem Publikum, dass es im VW-Einkauf eine Geiz-ist-geil-Mentalität gibt. "Entwicklung funktioniert nur in Partnerschaften.“ Doch nicht jedes Unternehmen scheint für solche Partnerschaften geeignet. "Ein schlagkräftiges Unternehmen muss sich auch schlagkräftige Partner suchen“, so seine Überzeugung.
Klaus Franz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Opel, setzt brachte das Thema Elektromobilität ins Spiel und setzt sich dafür ein, den Fahrern von Elektroautos gewisse Vorteile zu verschaffen. So sollten es Elektrofahrzeugen erlaubt sein Busspuren zu benutzen. "Das muss gesetzlich geregelt sein“, plädiert er für verbindliche Regeln. Und Johann Ecker, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik aus Graz, steht in engem Kontakt zu den Kunden, um den künftigen Trends im Automobilbau gerecht zu werden. Eine der zentralen Fragen für ihn ist dabei: "Wie können wir Mehrwert bieten?“