Peking. Nach dem Unfall eines selbstfahrenden Autos in China ist der Elektroautobauer Tesla erneut in die Kritik geraten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Model-S-Fahrer Luo Zhen hatte in der vergangenen Woche einen Unfall, während der Wagen mit Autopilot fuhr. Seine Auto rammte ein parkendes Fahrzeug. Zhen ist wütend: "Sie vermitteln bei Tesla jedem den Eindruck, es handle sich um ein selbstfahrendes Auto und nicht um ein Fahrerassistenzsystem." Dieser Ansicht sind auch weitere Tesla-Fahrer in China. Verkäufer hätte zu Demonstrationszwecken während der Fahrt die Hände vom Lenkrad genommen.
Tesla widerspricht der Darstellung: "Wie wir dem Fahrer deutlich gemacht haben, handelt es sich um ein Assistenzsystem. Er muss die Hände stets am Lenkrad halten",sagt eine Sprecherin. Anfang Mai hatte es in den USA einen tödlichen Unfall mit einem Tesla unter Autopilot gegeben. Damals hatte das System die weiße Seitenwand eines kreuzenden Lkws mit einem Straßenschild verwechselt und war ungebremst dagegen gefahren.