Stuttgart. Bei der Entwicklung und Optimierung von Produkten hat sich in der Automobilindustrie der Einsatz von Simulationsmethoden in den vergangenen Jahren immer stärker durchgesetzt. Der Exzellenzcluster Simulation Technology (SimTech) der Universität Stuttgart verfügt hier über Know-how, das sich in industrienaher Forschung einsetzen lässt. Dies zeigt die Zusammenarbeit des Forschungsverbunds mit dem ebenfalls an der Universität Stuttgart angegliederten Automotive Simulation Center Stuttgart (ASCS). Derzeit setzen die beiden Zentren zwei Gemeinschaftsprojekte um.
In einem der beiden Vorhaben, dem Projekt "SimOSek“, arbeiten die Projektpartner daran, dass künftig weniger Energie unnötig verpufft. Erreichen wollen sie dies, indem sie die sogenannte sekundäre Kraftstoffeinspritzung bei Motoren mit Dieselpartikelfilter optimieren. "Wir setzen numerische Simulationsverfahren ein, um die komplexen physikalischen Phänomene, die den Kraftstoffverbrauch beeinflussen, realitätsgetreu zu modellieren“, erklärt Bernhard Weigand vom Institut für Thermodynamik der Luft- und Raumfahrt an der Universität Stuttgart.