Berlin. Ob Fahrleistung, Familienstand oder Wohneigentum: Verschiedene Tarifmerkmale bestimmen die Kosten einer Kfz-Versicherung. Zu den wichtigsten Angaben gehört die Selbstbeteiligung beim Kaskoschutz. Wird ein höherer Selbstbehalt gewählt, sinken in der Regel die jährlichen Kosten. Welche Beträge sinnvoll sind und wie genau sie sich auf die Versicherungsprämie auswirken, hat das Verbraucherportal toptarif.de untersucht.
Das Verbraucherportal kommt zu dem Ergebnis: Tarife mit Selbstbeteiligung sind erheblich günstiger als ohne. Nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wählt rund die Hälfte der Vollkasko-Versicherten eine geringe Selbstbeteiligung von 300 Euro für Vollkasko- und 150 Euro für Teilkaskoschäden. "In der Regel sind diese Selbstbeteiligungsstufen sehr empfehlenswert", so Versicherungsexperte Thorsten Bohg von toptarif.de. "Einerseits wird die Police dadurch erheblich günstiger, andererseits können diese Beträge im Ernstfall meist ohne finanzielle Engpässe aufgebracht werden."