Im März hat die Staatsanwaltschaft München I die Zentrale von BMW durchsucht. Es bestand der Verdacht, BMW habe Abschalteinrichtungen verwendet, um die Abgaswerte seiner Fahrzeuge auf Prüfständen zu senken.
Der Verdacht hat sich bisher aber nicht bestätigt, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Die Staatsanwälte haben keine Hinweise auf größere Verfehlungen gefunden, schon gar nicht auf Betrug im Stil von Volkswagen. Vermutlich sind sogar nur 7600 Fahrzeuge betroffen und nicht 11.400 wie zunächst angenommen. Es gibt keinen Verdacht, dass mehr Fahrzeuge betroffen sein könnten. Möglicherweise kommt BMW deshalb mit einem Bußgeld davon. Die betroffenen Fahrzeuge bekommen derzeit eine neue Software installiert, bei rund der Hälfte ist das bereits geschehen.