Düsseldorf. Seit dem Startschuss im Jahr 1992 sind beim US-Zulieferer TRW Automotive weltweit 15 Millionen Elektrohydraulische Lenkungen (EPHS) und zehn Millionen Elektromechanische Lenkungen (EPS) vom Band gelaufen. Beide Systeme arbeiten im Vergleich zur herkömmlichen hydraulischen Lenkung unabhängig vom Verbrennungsmotor und können so den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß reduzieren: Auf 100 Kilometer sparen die elektrischen Lenkungen nach Angaben des Zulieferers zwischen 0,3 und 0,4 Liter Kraftstoff und reduzieren die CO2-Emissionen pro Kilometer um rund sieben bis acht Gramm.
Frank Lubischer, Vice President Engineering bei TRW Steering & Suspension mit Engineeringzentrum in Düsseldorf geht davon aus, "dass sich die Entwicklung und die Nachfrage in den nächsten Jahren weiter beschleunigt. Denn neben der Europäischen Union wollen immer mehr Länder wie Nordamerika und China immer strengere CO2-Grenzwerte etablieren. Darüber hinaus kommt der elektromechanischen Lenkung auch bei der Integration von Fahrerassistenzsystemen wie beispielsweise dem Spurhalteassistenten eine Schlüsselfunktion zu.“