Weinheim. Der Zulieferer Freudenberg Fuel Cell Components Technologies KG (FCCT) gewinnt den f-cell-Award 2008 für innovative Entwicklungen im Bereich der Brennstoffzelle. Prämiert wurde das Tochterunternehmen der Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik von der Jury für eine integrierte Baugruppe, dank derer sich die Funktionssicherheit und die Lebensdauer der Brennstoffzelle erheblich erhöht. Der f-cell-Award 2008 ist mit 15.000 Euro dotiert.
Der Zulieferer aus Weinheim reichte ein so genanntes Bipolarplatten-Modul mit innen liegendem Kühlfeld und integrierten Dichtungen ein. Die Dichtungstechnologie spielt bei der Entwicklung und Fertigung des Moduls die Schlüsselrolle. Die Dichtungen können laut Freudenberg mehrere Funktionsbauteile miteinander verbinden und gleichzeitig abdichten. Dadurch entsteht eine kompakte und flexible Baugruppe. Aufwändige Prozessschritte entfallen bei dieser Innovation. Diese Entwicklung erfüllt die Voraussetzung, Schlüsselbauteile der Brennstoffzelle nun auch serienmäßig herzustellen, heißt es bei Freudenberg.
Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt wurde unter Federführung von Freudenberg in Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen Schunk und Vliessmann entwickelt. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, so Stefan Geiss, Leiter des Bereichs Dichtungen für Brennstoffzellen. „Mit unseren Innovationen treiben wir die Entwicklungen rund um die Brennstoffzelle maßgeblich voran.“