Lippstadt. Nach einjähriger Entwicklungszeit wurden jetzt in Lippstadt die ersten LED-Straßenleuchten von Hella in Betrieb genommen. Bis Anfang 2010 will die Stadt zunächst 450 ihrer "energiefressenden“ Pilzleuchten durch die neue Hella-Leuchte "Eco StreetLine“ ersetzen. Bei der Entwicklung profitierte der Licht- und Elektronikspezialist von seiner hohen Kompetenz auf dem Gebiet der LED-Technologie aus dem Automobilbereich. So hat Hella vor kurzem den weltweit ersten Voll-LED-Hauptscheinwerfer in einem amerikanischen Geländewagen in Serie gebracht. "Zwischen Scheinwerfern und Straßenleuchten bestehen vielfältige Synergien“, erklärt Roland Dörner, Leiter des Non Automotive Bereichs bei Hella, "wir haben deshalb Mitte 2008 die strategische Entscheidung getroffen, in den Markt für Straßenbeleuchtung einzusteigen, zumal sich hier auch ein gravierender Technologiewandel hin zur LED abzeichnet.“
Die Vorteile der "Eco StreetLine“ liegen nach Angaben des Unternehmens vor allem in der hohen Energieeffizienz sowie in den geringen Wartungskosten. Lippstadt verspricht sich durch Einsatz der neuen LED-Leuchte eine Absenkung des Energieverbrauchs von bis zu 70 Prozent im Vergleich zur bisher vorhandenen Technik. Außerdem liegt die Lebensdauer der neuen Leuchte mit circa zwölf Jahren weit über dem Durchschnitt normaler Straßenleuchten, was eine signifikante Senkung der Wartungskosten bedeutet. Hinzu kommen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, die sich durch unterschiedliche Anordnung der LED-Module in der Leuchte erzielen lassen und so beispielsweise spezielle Parkplatz- oder Kreuzungsbeleuchtung ermöglichen.
Dörner stellt weitere Entwicklungen in Aussicht: "Das Projekt steht erst am Anfang. Wir arbeiten schon an neuen Lampentypen, um in vollem Maß auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen zu können. Vor allem sind wir auch dabei, intelligente Straßenbeleuchtungskonzepte zu entwickeln, die sich durch eine bedarfs- und situationsgerechte Ausleuchtung der Umgebung auszeichnen.“