Aachen. Die Cemecon AG, Anlagenbauer und Produzent von High-Tech-Beschichtungen steht vor umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Nur so ist ein Überleben und die weitere Fortführung des Unternehmens über den 31. August hinaus möglich. So die Analyse des vorläufigen Insolvenzverwalters Thomas Georg, des Vorstands und einer Unternehmensberatung.
So sind bei den Sachkosten des Aachener Unternehmens in allen Bereichen Einsparungen von mehr als 60 Prozent notwendig und es müssen etwa 100 Voll- und Teilzeitstellen sowie etwa 40 Stellen von Hilfskräften und Beschäftigten mit befristeten Verträgen abgebaut werden. "Dies ist aufgrund der dramatischen Umsatzeinbrüche vor Insolvenzantragstellung leider nicht zu vermeiden“, erklärt Georg. Zwar gab es seit Insolvenzantrag neue Aufträge und der Umsatz hat sich stabilisiert, doch konnten die starken Umsatzeinbrüche seit Ende 2008 bei Weitem nicht ausgeglichen werden.