Maserati hat einen alten Bekannten als neuen Chef. Der deutsche Ingenieur Harald Wester hat die Position, die er bereits von 2008 bis 2016 inne hatte, erneut übernommen. In der Zwischenzeit war er Entwicklungsvorstand des Konzerns Fiat Chrysler Automobiles (FCA), zu dem Maserati gehört.
Die Luxusmarke kämpft momentan mit Problemen, im vergangenen Jahr hat sie rund 34.900 Autos verkauft. In den ehrgeizigen Zielen des inzwischen verstorbenen FCA-Chef Sergio Marchionne war ein Jahresabsatz von 75.000 Autos angepeilt worden. Der Umsatz lag 2017 bei 2,7 Milliarden Euro, ein Drittel weniger als 2017, der Gewinn vor Zinsen und Steuern lag mit 151 Millionen Euro sogar zwei Drittel unter dem Vorjahreswert.