Amberg. Das bayerische Unternehmen Grammer profitiert von den Erholungstendenzen in der Weltwirtschaft und verbessert im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres den Umsatz um 18 Prozent auf 203 Millionen Euro. Vorstandschef Rolf-Dieter Kempis führt die Belebung auch auf Neuanläufen im Automotivebereich und auf die Erholung der Märkte in China und Brasilien zurück. Im Segment Automotive stieg der Umsatz dabei um 30 Prozent auf 136,3 Millionen Euro. Der Umsatz im Bereich Seating Systems blieb mit 71,8 Millionen Euro gegenüber dem ersten Quartal 2009 mit 69,5 Millionen Euro auf nahezu gleichem Niveau.
Nachdem im ersten Quartal 2009 bei den Ambergern beim Ebit noch ein Minus von 8,6 Millionen Euro verkraftet werden musste, verzeichnete das Unternehmen in den ersten drei Monaten 2010 nun ein Plus von 3,5 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Kempis einen Umsatzanstieg zwischen fünf und acht Prozent auf etwa 760 Millionen Euro.