Der frühere Porsche-Entwickler Alexander Hitzinger arbeitet für den amerikanischen Computerkonzern Apple. Das berichten das "Manager Magazin" und die Nachrichtenagentur Reuters. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Hitzinger selbst äußert sich nicht zu seinem Arbeitgeber, seinem LinkedIn-Profil zufolge arbeitet er als Ingenieur bei einem Technologieunternehmen in der Umgebung von San Francisco.
Früherer Porsche-Entwickler arbeitet für Apple
Bis März war Hitzinger für Porsche tätig, zuletzt als Technischer Direktor für die Langstrecken-Weltmeisterschaft in Le Mans, die der Hersteller zweimal in Folge gewonnen hat. Zuvor hatte er an der Entwicklung der Formel-1-Rennwagen von Red Bull mitgearbeitet, mit denen Sebastian Vettel viermal Weltmeister wurde. Seinen Wechsel nach Kalifornien begründet der 45-Jährige der Zeitschrift gegenüber damit, er wolle etwas tun, "was einen großen und direkten Einfluss auf die Gesellschaft hat". Porsche-Chef Oliver Blume und VW-Konzernchef Matthias Müller sollen vergeblich versucht haben, ihn zum Bleiben zu überreden.
Der Wechsel heizt die Spekulationen um das iCar, ein von Apple gebautes selbstfahrendes Auto, wieder an. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht. Medienberichten zufolge hat Apple bereits mit den Autobauern BMW, Mercedes-Benz und McLaren gesprochen, ein Ergebnis gab es jedoch nicht. Mehrere Auto-Experten hatten Apple wieder verlassen, CEO Tim Cook hatte die Markteinführung eines möglichen iCars um mindestens zwei Jahre verschoben. In letzter Zeit gab es Gerüchte, Apple wolle sich auf die Software für das autonome Auto konzentrieren und auf den Bau eigener Autos verzichten. Einen ähnlichen Schritt hat vor Kurzem der Konkurrent Google verkündet.