Tokio. Der US-Autobauer Ford steht einem Pressebericht zufolge vor dem Verkauf eines Großteils seiner restlichen 11-Prozent-Beteiligung am japanischen Autobauer Mazda. Zehn Firmen seien interessiert an den Aktien, darunter das japanische Handelshaus Itochu und das Unternehmen Kajima, berichtet die japanische Zeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe).
Ford wolle sich von seinen Anteilen trennen, um mehr Flexibilität für sein Geschäft in China zu erlangen, hieß es. Die Gespräche mit den potenziellen Käufern seien am Dienstag abgeschlossen worden. Nach dem Geschäft blieben Ford noch drei bis vier Prozent an den Japanern, hieß es. Eine offizielle Ankündigung über den Verkauf könnte es dem Vernehmen nach am Donnerstag geben.
Ford-Chef Alan Mulally verfolgt seit zwei Jahren eine konsequente Reduzierung des Markenportfolios von Ford unter dem Stichwort "One Ford." Außer der Marke Ford soll es unter dem Konzerndach nur noch die US-Nobelmarke Lincoln geben. Alle anderen Marken wurden verkauft (Land Rover, Jaguar, Volvo) oder eingestellt (Mercury).