Detroit. Der angeschlagene US-Autobauer Ford will 2011 beim Vorsteuerergebnis die Verlustzone verlassen und vielleicht schon wieder Gewinn schreiben. Dies gelte für das weltweite Geschäft ebenso wie für den nordamerikanischen Markt, teilte das Unternehmen am Dienstag in Detroit mit. Das Unternehmen legte dem Kongress einen 33 Seiten umfassenden Geschäftsplan vor, um im Falle einer sich verschärfenden wirtschaftlichen Krise oder der Pleite eines Konkurrenten eine staatliche Übergangsfinanzierung zu bekommen (den Original-Business-Plan von Ford finden Sie unter diesem Beitrag im PDF "Neuer Business Plan von Ford" downloadbar in englischer Sprache).
Für 2009 rechnet Ford in Nordamerika nur noch mit 12,5 Millionen Neuzulassungen. 2010 soll es dann mit 14,5 Millionen aber schon wieder aufwärts gehen, für 2011 erwartet Ford rund 15,5 Millionen Neuzulassungen und damit das Niveau der vergangenen Jahre.
Ford bat den US-Staat um Zugang zu Hilfen von bis zu neun Milliarden Dollar. Das Unternehmen hoffe aber weiter, dieses Geld nicht Anspruch nehmen zu müssen. Eine Liquiditätskrise im kommenden Jahr sei nicht absehbar. "Wir brauchen staatliche Darlehen als Rettungsschirm gegen sich möglicherweise verschlechternde Rahmenbedingungen während des tiefgreifenden Konzernumbaus", sagte Ford-Chef Alan Mulally.