Tokio/Detroit. Der angeschlagene US-Autobauer Ford reagiert auf seine schwierige Finanzlage mit dem Verkauf einer 20-prozentigen Beteiligung an Mazda. Ford nimmt dadurch nach eigenen Angaben 540 Millionen Dollar (428 Millionen Euro) ein. Käufer ist Mazda selbst unterstützt von einer Gruppe strategischer Geschäftspartner von Mazda, die zunächst nicht näher benannt wurde.
Mit dem Verkauf des Aktienpaketes hält Ford in Zukunft nur noch gut 13 Prozent an dem japanischen Autokonzern, womit Ford weiterhin der größte Einzelaktionär von Mazda bleibt. Ihre strategische Partnerschaft wollten die Konzerne fortsetzen, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Insbesondere wollten Ford und Mazda weiter ihre Joint Ventures fortführen und ihre gemeinsam entwickelten Plattformen und Antriebsstänge weiter ausbauen. Ford werde zudem auch künftig seinen Sitz im Aufsichtsrat von Mazda innehaben, hob der US-Hersteller in einer Mitteilung hervor.