Leverkusen. Ford testet mit dem neuen Crossovermodell Kuga, ob die Marke reif ist für den Einstieg in höhere Preisbereiche. Dennoch halte Ford aber an seiner Strategie fest, erschwingliche Autos für den Normalbürger zu bauen, sagte Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann der Automobilwoche bei einer Präsentation des Kuga in Leverkusen.
"Wir testen mit dem Kuga, ob die Marke in diesem Segment und in diesem Preisbereich andere Kundengruppen erreicht", sagte Stackmann. Ford bietet den Kuga als Fronttriebler ab 26.500 Euro an, der günstigste Allrad-Kuga kostet 28.500 Euro. Ein gut ausgestatteter Allrad-Kuga kommt aber leicht auf 32.000 Euro. Den Rivalen VW-Tiguan gibt es ab 26.850 Euro.
Ein günstigerer Einstiegspreis für den Kuga sei bewusst nicht gewählt worden, sagte Stackmann. "Der Kuga verkauft sich nicht im Preis gegenüber dem Tiguan, sondern im Design und im Anspruch." In der Kompaktklasse, wo Ford mit dem neuen Focus gegen den künftigen Golf VI antritt, würden diesen Überlegungen nicht mehr gelten, schränkte Stackmann ein.