Köln/Genk. Ford of Europe hat in seinem belgischen Werk in Genk zwei große Windturbinen in Betrieb genommen, die einen Großteil des Energiebedarfs des Werkes abdecken. Die beiden Turbinen ruhen auf einem Turm von jeweils 150 Meter Höhe und leisten in der Spitze jeweils bis zu zwei Megawatt Strom. Sie wurden vom örtlichen Energieversorger Electrabel errichtet.
In Genk produziert Ford die größeren Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy. "Die Windräder sind Teil unserer laufenden Bemühungen, in ganz Europa ein breites Portfolio umweltfreundlicher Initiativen zu errichten, die alle dazu beitragen sollen, unsere Produktion umweltschonender zu gestalten und den CO2-Ausstoß der Herstellungsprozesse zu verringern", sagte Wolfgang Schneider, Vizepräsident von Ford of Europe und zuständig für Umwelt- und Regierungsangelegenheiten.
Bereits vor fünf Jahren hatte Ford in seinem Motorenwerk im britischen Dagenham als erster Autohersteller der Welt zwei Windenergie-Anlagen errichtet. Eine dritte Turbine soll nun im kommenden Jahr errichtet werden und damit den Strombedarf des Werkes zu 100 Prozent abdecken.Auch das Technologiezentrum von Ford UK in Dunton bezieht seinen Strom bereits vollständig aus erneuerbaren Energien.
Das Kölner Ford-Werk in Köln-Niehl sowie das Europalager in Köln-Merkenich erhalten ebenfalls Strom aus regenerativen Energiequellen. In diesen Fällen bezieht Ford den Strom aus Wasserkraftwerken in Norwegen und Schweden.