Detroit. Der US-Autobauer Ford wird in den kommenden drei Jahren zusätzlich 850 Millionen Dollar in seine Produktions- und Entwicklungskapazitäten im US-Bundesstaat Michigan investieren, um sich noch schneller auf spritsparende Technologien umzustellen. Ein Teil der Mittel werde auch zum Aufbau zusätzlicher Stellen genutzt, teilte Ford mit. Bis 2013 sollen dadurch 1200 neue Stellen geschaffen werden, davon etwa 900 im Produktionsbereich und 300 in verschiedenen Entwicklungsabteilungen.
"Sparsamkeit beim Spritverbrauch und Technologie sind die höchsten Prioritäten der Kunden - und wir bei Ford haben diese beiden Wünsche auch zu unseren höchsten Prioritäten gemacht," sagte der US-Chef der Marke, Mark Fields.
Die Investitionssumme soll in mehrere Werke und Labors fließen, unter anderem in das Werk Van Dyke, wo Antriebe gebaut werden, aber auch in die Werke Sterling (Achsen), Livonia (Antriebe) und Dearborn (Pickups).
Ein größerer Anteil der Investitionen sei für die Entwicklung und die Produktion neuer Sechsgang-Getriebe vorgesehen, erklärte Ford weiter. Bis 2013 wolle Ford seine Modellreihen zu 100 Prozent auf Sechsgang (Automatik-)-Getriebe umgestellt haben.