Chongqing. Der amerikanische Autobauer Ford hat am Freitag, den 24. Februar, sein drittes Werk in China eröffnet. Damit erhöht sich die Kapazität des Herstellers in dem boomenden Land um ein Drittel auf mehr als 600.000 Fahrzeuge pro Jahr. Das 490 Millionen US-Dollar teure Werk in der Stadt Chongqing im Südwesten Chinas hat Ford zusammen mit seinem chinesischen Partner Changan Automobile Group gebaut. Wie der Hersteller mitteilte, soll dort die neue Focus Limousine gebaut werden.
"Diese neue flexible Fabrik wird uns die Kapazität bieten, mit der wir unsere aggressiven Wachstumspläne auf dem weltgrößten Automarkt umsetzen können“, sagte David Schoch, der Chef von Ford China. Laut Mitteilung können in dem neuen Werk sechs verschiedene Fahrzeugmodelle gebaut werden. Die Expansion auf dem weltgrößten Automarkt ist Teil der Strategie von Ford-Chef Allan Mulally, nach der der globale Absatz bis 2015 um 50 Prozent auf acht Millionen Fahrzeuge steigen soll. Bis 2020 soll ein Drittel der Autos in Asien verkauft werden. Ford plant, bis 2015 insgesamt 15 neue Modelle in China auf den Markt zu bringen.Laut dem chinesischen Automobilverband stieg die Zahl der verkauften Autos inklusive der Nutzfahrzeuge 2011 um 2,5 Prozent. Ford erwartet, dass der Markt im Reich der Mitte in diesem Jahr um acht bis zehn Prozent wächst. Zu den bestehenden 465 Ford-Händlern vor Ort sollen in diesem Jahr 115 neue hinzukommen. (Foto: Ford)Ford eröffnet drittes Werk in China
Am Freitag (24. Februar) hat Ford seine dritte Fabrik in China eingeweiht. Mit ihr soll die jährliche Produktion des amerikanischen Herstellers in dem Boomland um ein Drittel auf mehr als 600.000 Fahrzeuge pro Jahr gesteigert werden.
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