Köln. Trotz bisheriger Dementis aus der Ford-Zentrale in Dearborn hören die Spekulationen um einen möglichen Verkauf der erfolgreichen Tochter Volvo nicht auf. Der Gesamtbetriebsratschef der Ford-Werke GmbH, Dieter Hinkelmann, hat sich jetzt vorsorglich klar gegen die Trennung von Volvo ausgesprochen. Hinkelmann ist auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der in Köln ansässigen Ford-Werke.
"Volvo passt extrem gut zu uns. Es gibt eine sehr unterschiedliche Kundschaft bei Ford und Volvo, zugleich aber viele Synergien," sagte Hinkelmann. Dies sei aus Sicht beider Marken ideal. Volvo habe zudem hohe Kompetenz bezogen auf die aktive und passive Sicherheit. "Es wäre daher unsinnig, sich von Volvo zu trennen." Ein Verkauf der lukrativen schwedischen Marke an eine Heuschrecke würde zweifellos "ein Aufbäumen in Schweden hervorrufen," gab Hinkelmann außerdem zu Bedenken.
Eine Trennung der zum Verkauf stehenden Marken Jaguar und Land Rover dagegen wäre aus Sicht von Hinkelmann kein Beinbruch. "Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Firma wie Jaguar, Landrover und Aston Martin noch nie zu uns gepasst hat."