Regensburg. Der Münchner Autohersteller BMW lastet seine weltweiten Kapazitäten derzeit optimal aus. „In diesem Jahr werden wir über alle Werke hinweg auf eine annähernd hundertprozentige Auslastung kommen“, sagte der Leiter des BMW-Werks Regensburg, Anton Heiss, und fügte hinzu: „Dieser Durchschnittswert liegt in einer Größenordnung, die Sie bei keinem anderen Hersteller finden werden.“
Möglich werde dies durch die hohe Flexibilität des Produktionsnetzwerks. 2006 betrug die Auslastung des weltweiten BMW-Produktionsverbunds, der 23 Standorte in zwölf Ländern umfasst, 94 Prozent. Im Jahr 2005 waren es 97 Prozent. Zugleich würden mit den Investitionen in Neubau und Erweiterung von Presswerken in Leipzig und Regensburg weitere Kostenvorteile mit Blick auf die Fertigungstiefe realisiert. Da beispielsweise Pressteile „extrem hohe Kosten in der Logistik“ verursachten, habe sich BMW entschlossen, am Standort Regensburg, wo Einser- und Dreier-Modelle gefertigt werden, „den Anteil unserer Eigenleistung zu erhöhen“, verdeutlichte BMW-Bereichsleiter Gerhard Brückom die Strategie des Unternehmens.