München. Das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik, der Autohersteller Daimler und das IT-Unternehmen IBM Deutschland arbeiten im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts "RAN – RFID-based Automotive Network“ (RFID steht für Radio Frequency Identification) mit dem US-Ortungssystem-Hersteller MOJIX daran, die Transparenz bei Nacharbeitsprozessen in der Automobilproduktion zu steigern.
Eine der Anforderung von Daimler an das Ortungssystem besteht darin, keine aktiven Tags (Markierungsmerkmale) zu verwenden, da diese aufgrund ihrer Kosten in einem geschlossenen Kreislauf geführt werden müssten. Der Hardwarelieferant MOJIX erfüllt diese Anforderung, indem er ein Ortungssystem zur Identifizierung passiver UHF(ultra-high frequency)-Transponder, die in den Fahrzeugen befestigt werden, bereitstellt.
Ziel dieser Kooperation ist die effiziente Steuerung von Ressourcen, die die frühzeitige Bereitstellung verlässlicher Daten zwischen Automobilhersteller und den vor- und nachgelagerten Partnern in der Lieferkette erlauben soll. Durch die Möglichkeit, Fahrzeuge im Nacharbeitsbereich zu orten, können kostenintensive Suchzeiten reduziert werden. Außerdem erzeugen die durch das Ortungssystem bereitgestellten Informationen eine höhere Transparenz in diesem Bereich und können zur Optimierung der Steuerung genutzt werden.