Palo Alto. Tesla Motors, der kalifornische Elektroautobauer, hat zwischen Oktober und Dezember 2012 knapp 75 Millionen Dollar Verlust gemacht. Das geht aus dem am 20. Februar veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Als Reaktion gab der Aktienkurs um fast zehn Prozent nach.
Das Unternehmen hat seinen Absatz erhöht und seinen Erlös um 500 Prozent auf 306 Millionen Dollar gesteigert. Die Produktionskapazität stieg Ende des Jahres auf mehr als 400 Autos pro Woche. Das ist auch nötig, denn nach Unternehmensangaben gibt es mehr als 15.000 Vorbestellungen für die Luxuslimousine Model S. Die Wartezeit liegt bei sechs Monaten. Bei der Produktion gab es im vergangenen Jahr Probleme, beispielsweise mussten Reifen aus Tschechien angeliefert werden. Diese Probleme sollen jetzt behoben sein. Zu weiteren Verzögerungen kam es aufgrund von Urlaub in der Weihnachtszeit. Diese macht das Unternehmen dafür verantwortlich, dass im letzten Quartal nur 2400 statt wie geplant 3000 Model S gebaut wurden. Ebenfalls verfehlt wurde die im November angekündigte Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen: Sie lag bei acht statt bei zwölf Prozent. Tesla verspricht jetzt eine effizientere Produktion. Im kommenden Quartal soll die Gewinnschwelle erreicht werden, 2013 will der Hersteller 20.000 Model S ausliefern. In den USA kostet das Fahrzeug knapp 60.000 Sollar, zudem gibt es einen Steuernachlass in Höhe von 7500 Dollar. Im Herbst soll das Fahrzeug auf den deutschen Markt kommen – für 71.000 Euro.Elektro-Pionier Tesla im Minus
Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla hat im vierten Quartal einen Verlust von 75 Millionen Dollar hinnehmen müssen. Firmenchef Elon Musk gibt sich dennoch optimistisch.
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