Leipzig. Neuer Leiter des BMW-Werks Leipzig ist Milan Nedeljkovic. Er ist seit Ende 2010 für die Montage in Leipzig verantwortlich, zuvor hat er im Mini-Werk in Oxford den Bereich "Lackierte Karosserie" geleitet. Sein Vorgänger, der bisherige Werksleiter Manfred Erlacher, wechselt in die USA, wo er am 1. November die Verantwortung für den Standort Spartanburg im Bundesstaat South Carolina übernimmt.
Manfred Erlacher stand fünf Jahre an der Spitze des Leipziger Werks. In dieser Zeit ist der Standort deutlich erweitert worden; BMW hat Presswerk und Karosseriebau ausgebaut und in Leipzig ein Produktionszentrum für Elektrofahrzeuge eingerichtet. Zum Abschied dankte Erlacher seinen Mitarbeitern: "Ich bin sehr stolz auf meine Leipziger Mannschaft, mit der wir das Werk in den vergangenen Jahren auf eine neue Ära vorbereitet haben. Damit spielt das Werk Leipzig auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Produktionsnetzwerk der BMW Group."In Leipzig laufen pro Tag bis zu 740 Fahrzeuge der Baureihen X1, Einser Fünftürer, -Coupé und -Cabrio von den Bändern. Ab Jahresende entsteht dort auch das Elektroauto i3, 2014 kommt der Sportwagen i8 hinzu. Bis Ende 2013 investiert BMW rund 400 Millionen Euro in Leipzig, etwa 800 neue Arbeitsplätze sollen entstehen.Der derzeitige Leiter des Werks in Spartanburg, Josef Kerscher, wiederum wird ab November das BMW-Werk Dingolfing leiten, dessen Chef Wolfgang Stadler zu Jaguar Land Rover wechselt (Automobilwoche berichtete). Kerscher ist seit 34 Jahren für BMW tätig und hat den US-Standort in den vergangenen sechs Jahren geleitet.Drei BMW-Werke bekommen neue Chefs
Milan Nedeljkovic wird neuer Leiter des BMW-Werks Leipzig. Sein Vorgänger Manfred Erlacher wechselt im November in gleicher Position nach Spartanburg. Josef Kerscher, bisheriger Chef des US-Standorts, übernimmt das Werk Dingolfing.
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