Teningen. Das Umweltimage der deutschen Autohersteller bessert sich. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Issues Monitor Deutschland, der 1003 repräsentativ ausgewählte Menschen zwischen 16 und 75 Jahren im Juli telefonisch befragt hat. Vor drei Jahren, als das IPPC (Integrated Pollution Prevention and Control des Europäischen Parlaments und des Rates) seine Klimaschutz-Berichte veröffentlichte, hätten die deutschen Automobilhersteller wegen verfehlter Selbstverpflichtungen im Brennpunkt öffentlicher Kritik gestanden.
Toyota hatte damals mit großem Abstand das höchste Ansehen, wenn es um das Engagement für umweltverträgliche Antriebe und Autos ging. Auch wenn es laut dem Verkehsclub Deutschland zwischenzeitlich keine großen technologischen Fortschritte zu vermelden gebe, seien einige heimische Autobauer wie VW, Mercedes und BMW in diesem Punkt aktuell deutlich besser als damals positioniert, so der Global-Issuses Monitor. Die Öko-Labels BlueMotion, BlueEfficiency und Efficient Dynamics zeigten Wirkung. VW habe zu Toyota aufgeschlossen – allerdings nur deshalb, weil Toyota noch unter Nachwirkungen der Rückruf-Aktion vor Monaten leide. Andere Marken wie Opel oder Audi scheinen in den Augen der Deutschen unter Ökologie-Aspekten den Anschluss zu verlieren.