Wuppertal. Nach fast vierjährigem Insolvenzverfahren hat der US-Zulieferer Delphi Anfang dieses Monats den Gläubigerschutz verlassen. Der Ausgang des Chapter 11 Verfahrens hat nach Angaben von Michael Gassen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Delphi Deutschland in Wuppertal, keine Auswirkung auf die deutschen Tochtergesellschaften. "Sieht man davon ab, dass man uns mit höherem Vertrauen begegnet und dieser Schritt die ganze Organisation motiviert hat.“
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Chapter 11 Verfahrens habe der Mutterkonzern am Markt positive Signale gesetzt. "Diese sind umso höher zu bewerten, da dieser Schritt in keiner wirtschaftlichen einfachen Zeit gelungen ist.“ Für Gassen ist das ein Zeichen "für das große, ungebrochene Vertrauen unserer Kunden und Investoren in unser Unternehmen, insbesondere in seine Technologiekompetenzen und Innovationskraft. Dieses Signal ist auch auf dem europäischen Markt angekommen und es stärkt auch das gesamte Unternehmen von innen heraus – damit schließe ich ausdrücklich die Delphi Operationen in Europa mit ein.“