Braunschweig. Bei Planung, Aufbau und Betrieb industrieller Großanlagen entstehen durch fehlende Interoperabilität von Verfahren, Programmen und Dokumenten Mehrkosten in Milliardenhöhe.Neben der Chemieindustrie sind davon auch Unternehmen der Automobilindustrie betroffen. Eine Studie der fme AG, einem Spezialisten für Dokumenten-Management in Industrieunternehmen, und des Instituts für Marketing der Technischen Universität Braunschweig hat jetzt bei Energieversorgern und Unternehmen der Prozessindustrie große Defizite im E-Mail-Handling und der IT-Unterstützung benannt. Ein systematisches E-Mail-Management würde Haftungsrisiken senken und Prozesse effizienter machen.
"Wir hätten nicht erwartet, dass von den befragten Unternehmen aus dem Bereich verfahrenstechnischer Anlagen die elektronische Unterstützung nur so punktuell eingesetzt wird. Hier schlummert noch ein sehr großes Effizienzpotenzial“, so die Schlussfolgerung von Wolfgang Fritz, Leiter des Instituts für Marketing der Technischen Universität Braunschweig (TU).