Berlin. In den Produktionshallen der Unternehmen herrscht zwar vielfach Angst vor Datenspionage, aber ein ausreichender Schutz vor unberechtigten Zugriffen auf die Fertigungssysteme ist oft nicht vorhanden. Zu diesem Ergebnis kommt einen Studie des Security-Spezialisten und Softwareherstellers macmon secure in Berlin. Darin wurde auch ermittelt, dass in den letzten drei Jahren meist nur ein zurückhaltendes Engagement in Sachen Sicherheitsmanagement an den Tag gelegt wurde.
"Prinzipiell ist es in den meisten Produktionsunternehmen möglich, dass interne Mitarbeiter ebenso wie Gäste unbemerkt Fremdgeräte in Produktionsnetze beziehungsweise an digitalen Fertigungssystemen anschließen und sich somit Zugang zu den oft sehr geheimen Produktdaten verschaffen können“, verweist macmon secure-Geschäftsführer Christian Bücker auf das in der Studie ermittelte Problem. Denn lediglich in 37 Prozent der über 200 befragten Unternehmen ist eine solche Gefahr technisch ausgeschlossen, bei allen anderen sind die Risiken teilweise (23 Prozent) oder in großem Umfang (12 Prozent) möglich. Gleichzeitig fällt auf, dass ein Viertel der Produktionsverantwortlichen keine genaue Einschätzung dazu haben, wie der diesbezügliche Sicherheitsstatus ist.