Hannover. Der von Continental-Chef Manfred Wennemer angekündigte Stellenabbau nimmt konkretere Formen an. So ist am ehemaligen Siemens VDO Standort Regensburg nach der Übernahme durch die Hannoveraner mit dem größten Stellenverlust zu rechnen. VDO-Automotive-Gesamtbetriebsrat Hans Fischl hatte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass am Verwaltungsstandort Regensburg wohl 500 der rund 7000 Mitarbeiter von den Streichungen betroffen seien. Fischl hofft allerdings, dass dabei keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden müssen.
Insgesamt will Conti 2000 Stellen im Zuge der Integration von VDO streichen. Die ehemalige Siemens-Automobilsparte war im Dezember vergangenen Jahres von den Hannoveranern übernommen worden. Konzernchef Wennemer hatte betriebsbedingte Kündigungen beim Stellenabbau als „allerletztes Mittel“ aber nicht ausgeschlossen.