Build your Dreams (BYD) ist auf der Suche nach Standorten für Batteriefabriken in den USA und Europa. In Europa kämen Großbritannien und Deutschland als mögliche Standorte in Betracht, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Darüber hinaus plant der chinesische Autobauer, sein Batteriegeschäft bis 2022 separat an die Börse zu bringen. Davon könnte der bekannte US-Investor Warren Buffet profitieren, der 24,59 Prozent an BYD hält. Noch ist allerdings nicht klar, ob nur das Geschäft mit den Autobatterien oder auch weitere Unternehmensteile zu der neuen Börsengesellschaft gehören sollen.
Der weltgrößte Batteriehersteller CALT ist im Juni teilweise an die Börse gegangen und hat Anteile im Wert von 800 Millionen Dollar verkauft. Der Wert der Anteile hat sich seitdem verdreifacht. Batterien sind ein Kernbestandteil von Elektroautos und für die Branche deshalb enorm wichtig. Doch trotz des Drucks von Politik und Gewerkschaften haben sich Hersteller und Zulieferer bislang aus wirtschaftlichen Gründen geweigert, eine eigene Batteriezellfertigung in Deutschland aufzubauen. Das Lohnniveau in Deutschland sei zu hoch und der technische Vorsprung der Asiaten zu groß, hieß es.
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